Mountainbike - Transalp - Alpencross - organisierte Touren

 

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Termine

 

 

Alpencross Bodensee  - Comer See

 

 

 

 

Übersicht Tour-Termine

Anforderungsgrad

Mittlerer Alpencross

Level

Kondition Solide Ausdauer auf Basis mehrmaliger Ausfahrten; pro Tourtag ca. 5 Stunden auf dem Mountainbike (Zeitangabe inkl. Schiebepassagen). bis Mountainbike KonditionMountainbike Kondition    Fahrtechnik Solide Ausdauer auf Basis mehrmaliger Ausfahrten; pro Tourtag ca. 5 Stunden auf dem Mountainbike (Zeitangabe inkl. Schiebepassagen). bis Gute Fahrtechnik für Single-Trails und Militärwege; kurze, schottrige Passagen sowie kurze, steile Anstiege möglich (Absteigen erlaubt); Schiebepassagen möglich, keine Tragepassagen.Gute Fahrtechnik für Single-Trails und Militärwege; kurze, schottrige Passagen sowie kurze, steile Anstiege möglich (Absteigen erlaubt); Schiebepassagen möglich, keine Tragepassagen.

Streckenlänge total

270 km       (40 bis 70 km pro Tag)

Höhenmeter total

5000 m     (800 bis 1200 m pro Tag)

Route


Bodensee - Chornberg - Gais - Appenzell - Alpstein - Rheintal - Polenweg - Rothenbrunnen - Sils im Domleschg - Tiefencastel - Savognin - Alp Flix - Marmorera - Bivio - Septimerpass - Bergell - Chiavenna - Lago di Mezzola - Comer See

Dauer

5 Tourtage

Preis

CHF 1278,- / EUR 878,- inklusive 6x Ü/F in Hotels, Gepäcktransport und Rücktransfer im Shuttle

 

 

  Enthaltene Leistungen:

  • Führung und Betreuung durch ortskundigen und bergerfahrenen Tourguide
  • Maximal 10 Teilnehmerinnen und Teilnehmer pro Termin (garantiert)
  • 6 Übernachtungen inkl. Frühstück (Hotels 3 bis 4 Sterne im Doppelzimmer mit Dusche/WC)
  • Parkmöglichkeiten für eure Autos am Startort(Garage kostenpflichtig)
  • Gepäckservice: Täglicher Transport des Gepäcks zum jeweils nächsten Etappenziel
  • Rücktransfer der Gruppe mit unserem Shuttle vom Zielort zum Startort (inkl. Bike und Gepäck)
  • Persönlich erkundete und optimierte Routen
  • Detaillierte Ausrüstungsliste vorab
  • Tipps zu Ausdauer und Fahrtechnik und dazu, wie man über jeden Berg kommt (individuell durch den Tourguide während der Tour)
  • Kostengünstige Überweisung aus jedem Land durch ein Konto in Schweizer Franken bei der Credit Suisse Einsiedeln und ein Euro-Konto bei der Deutschen Bank Konstanz

 

  Nicht enthaltene Leistungen:

  • Individuelle An- und Abreise
  • Kosten für Verpflegung und Getränke (Frühstück im Preis enthalten)
  • Kosten für Versicherungen aller Art

 

Alpencross Bodensee - Comer See

 

 

 

 

 

 

Vom Bodensee zum Comer See

Dieser Einsteiger-Alpencross mit Start am Bodensee bietet ein wunderschönes erstes Abenteuer über den Alpenhauptkamm. Hier kommt (fast) jeder Ferienwunsch auf seine Rechnung: sportliches Unterwegssein, erholsamer Naturgenuss und abwechslungsreiches Biken. Und: null Leistungsdruck. So erlebt man – und besonders auch frau – die erste Transalp auf der Diretissima von Nord nach Süd.


Sönd willkomm
Vorabend Alpencross Bodensee
Wir gehen es genüsslich an. Unser Startort liegt am lieblichen Bodensee, wo an manchen Sommerabenden mediterrane Lebenslust zu spüren ist. Am Vorabend des Starttags begrüßt euch unser Tourguide zum gegenseitigen Kennenlernen. Hier erfahrt ihr das Wichtigste über die gesamte Tour und die ersten Details zum kommenden Tag. Bei einem Glas Saft vom Fass wird geplaudert, erzählt, entspannt.

Montagmorgen fällt der Startschuss. Der große Moment wird mit einem herzhaften Handschlag besiegelt. Wir wenden uns vom Bodensee ab und nehmen die erste Aufgabe in Angriff. In einer angenehmen Auffahrt zum Rorschacherberg sehen wir das blaue Nass kleiner werden. Immer wieder können wir auf den See und das nahe Süddeutschland hinunter blicken. So konstant der erste Anstieg auch sein mag, seine Wirkung kommt einem Geosprung gleich: eigentlich beginnt erst hier oben die Schweiz. Oder besser noch: die Schweiz-Schweiz. Das Appenzellerland.

Mountainbike in AppenzellDie Appenzeller sind ein seltsames Volk. Innovation wird hier mit Brauchtum übersetzt. Als wäre die Zeit stehen geblieben, wird perfekte Ländlichkeit gefeiert. Gepflegte Bauernhäuschen mit fein geschnitzten Schindeln und Holzverzierungen, gehäkelten Gardinen, hügeligen Matten und friedlich kauenden Kühen. Idyll pur. Der Schein trügt nicht. Wir entdecken ein kleines Wunderland, das sich mit Hightech-Produkten und innovativen Dienstleistungen immer wieder an die Weltspitze arbeitet. Erstaunlich aber wahr. Gais (gesprochen „Gääs“) heisst unser Ziel und schon tönt’s vom Chef persönlich: „sönd willkomm“.


Vom Alpstein ins Rheintal
Gais ist eine typische Appenzeller Kleinstadt mit dem Charme eines Bauerndorfes. Latzhosige Rentner und Fahrer selbstgetunter GTIs grüßen gleichermaßen freundlich. Auf dem gepflasterten Hauptplatz wird noch heute mehrmals im Jahr die Landsgemeinde abgehalten: So nennt sich der hiesige Abstimmungs- und Wahltag: nur Anwesende und hoch gehaltene Arme werden als Stimme gezählt. Seit 1971 sind auch weibliche Landsgemeinde-Mitglieder stimmberechtigt.
Am Alpstein
Wir verlassen Gais und widmen den ersten Teil unseres Tages dem ziselierten Appenzellerland. Der Säntis, mit seinen 2505 Metern über den Meeresspiegel, wacht wie ein mächtiger Troll über dem Alpsteingebirge, das sich in drei Kämmen zu seinen Seiten und Füssen erstreckt. In Brülisau biegen wir links Richtung Hohen Kasten ab und nehmen die nächsten 500 Höhenmeter mit Ruhe unters Laufrad. An der linken Flanke des Hohen Kastens vorbei erreichen wir die Gebirgskante, die uns vom Rheintal trennt. In einer luftigen Genussabfahrt segeln wir lässig 1000 Höhenmeter tiefer, um den gradlinigen Rhein zu begrüssen. Dieser bietet erfrischende Bademöglichkeiten und leckeres Kaffeetrinken am Nachmittag. Hier fahren wir kurz ins Fürstentum Liechtenstein hinein, dann nach Österreich, um ein paar Kilometer weiter wieder auf Schweizer Boden nach Bad Ragaz zu rollen. Das komfortable Hotel erwartet uns mit Gaumenfreuden aller Art und einem Spa-House für Genießer.


Auffahrt zur Bergwelt
Auf der Einrollstrecke dem Rhein entlang können wir das üppige Frühstück verdauen. Nach der Kantonshauptstadt Chur schlagen wir den berühmten Polenweg ein. Im Zweiten Weltkrieg fanden kriegsüberdrüssige Polen in der Schweiz eine Bleibe – unter der Bedingung, dass sie ihre Kräfte stattdessen für den Wegbau zur Verfügung stellten. So enstanden in den Kriegsjahren in einigen Regionen der Schweiz perfekt ausgebaute, von Hand geschaffene Wanderwege. So auch ins Domleschg hinein.

Der SchynDomleschg nennt sich die Region des Hinterrheins und stellt zugleich einen natürlichen Übergang zur eigentlichen Alpenwelt dar. Kaum eine Gegend kann so viele alte Burgen auf so engem Raum vorweisen. Im Domleschg kommen alle wichtigen (früheren) Handelsrouten über den Heinzenberg, die Viamala, den St. Bernadino, Julier und Albula zusammen. Uns Bikern bietet sich eine endlose Wahl an Sehenswürdigkeiten und hübschen Strecken.

Am Mittag ist Szenenwechsel. Wir verlassen nun definitiv das lieblich Hügelige und steigen in die schluchtig-schroffe Bergwelt ein. Der „Alten Schyn“, vor Jahrhunderten der einzige Durchgang Richtung Albula und Julier, verrät uns, was man sich in den Alpen unter Schluchten und Felsvorsprüngen vorstellen muss. Über Forstwege und Trails arbeiten wir uns mit aussichtsreichen Pausen immer weiter ins Alpine vor. In Tiefencastel, einem Knotenpunkt der Täler, erwarten uns deftige Bündner Spezialitäten und das mächtige Rauschen der Bergflüsse.


Prominente Gipfelschau
Abfahrt von der Alp Flix
Der vierte Tag macht die Schweizer Alpenwelt greifbar, wenn auch nicht begreifbar. Auf stetig ansteigenden Nebenstrecken fahren wir das Julier-Tal hoch, Gletscherstufe um Gletscherstufe. Das geschäftige Treiben auf der verkehrsreichen Hauptstrasse können wir aus der Ferne erahnen. Da, wo wir fahren, ist es wunderbar ruhig und angenehm frisch. Vom Ski-Mekka Savognin aus kurbeln wir auf angenehmen Forstwegen 400 Höhenmeter hoch zur Alp Flix. Wir erreichen ein Hochplateau mit Höfen, Speichern und Alpweiden. Da oben sind wir mit den umstehenden Bergriesen auf Du und Du. Wir geniessen den Weitblick hinauf zum Julier, hinüber nach Lenzerheide und hinunter Richtung Tiefencastel. Es ist weit und luftig hier oben. Mit währschaften Älplermagronen und Apfelkompott stärken wir uns in einer wohl verdienten Mittagspause.

Von der Alp Flix führt ein schöner Downhill hinunter zum Marmorera Stausee. Von da aus erreichen wir Bivio, das letzte Bergdorf vor dem Julierpass, auf 1700 Metern über Meer. Die gastfreundliche Wirtin und feine Carbonara sorgen für einen gelungenen Tagesabschluss.


Der Alpenhauptkamm schreibt Geschichte
Heute fällt die Entscheidung. Nur dass wir es mit Sicherheit alle aufs Podest schaffen. Die Überwindung des Alpenhauptkamms ist unser Ziel. Gleich am Ortsausgang von Bivio biegen wir rechts ab und lassen die geschäftige Julier-Passstrasse hinter uns. Der Anstieg ins Hochalpine ist fair. Wir teilen uns unsere Kräfte passend ein, keine Rennen, keine Unruhe, einfach bilderreiches und kräfteoptimiertes Hochkurbeln.

Auf dem PassDer Septimerpass verleiht uns den Titel Alpencrosser. Er markiert die Wasserscheide am Alpenhauptkamm und damit die Trennlinie von Nord zu Süd. Seit den Römern wird er als Alpenübergang genutzt – heute und zu unserem Vorteil nur noch von Wanderern. Das Gipfelfoto darf nicht fehlen, alle kommen mit drauf.

Ab da erwartet uns eine lange Abfahrt hinunter ins Bergell. Zu Beginn ist sie gut fahrbar, dann folgen ein paar Schiebepassagen. Das Bergell ist der südlichste Zipfel der Schweiz. Man mag sich fragen, was so ein verlassener Winkel mit der Zürcher Bankenwelt zu tun hat. Trotzdem: wir sind noch immer in der Schweiz. In Chiavenna beginnt Italia. Die Autos hupen, die Menschen lachen, alles lebt und bebt. Italianità gleich nach der Zollschranke. Von da aus gelangen wir auf gepflegten Nebenstrecken zum Comer See.

Geschafft: Ein kurzes Bad im Comer See tauft jede und jeden zum echten Alpencrosser. Diesem Hochgefühl setzen nur noch das legendäre Gelati, die knusprige Pizza und der blumige Rotwein die Krone auf.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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