Mountainbike - Transalp - Alpencross - organisierte Touren

 

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Termine

 

 

Alpencross Oberstdorf - Gardasee

 

 

 

 

Übersicht Tour-Termine

Anforderungsgrad

Schwerer Alpencross

Level

Kondition Mountainbike KonditionMountainbike KonditionMountainbike Kondition                  Fahrtechnik Sehr gute Technik für jede Art von Single-Trails, Downhills und Anstiegen sowie bei Stufen, Absätze, Treppen, engen Kurven; Schiebe- und Tragepassagen.Sehr gute Technik für jede Art von Single-Trails, Downhills und Anstiegen sowie bei Stufen, Absätze, Treppen, engen Kurven; Schiebe- und Tragepassagen.Sehr gute Technik für jede Art von Single-Trails, Downhills und Anstiegen sowie bei Stufen, Absätze, Treppen, engen Kurven; Schiebe- und Tragepassagen.

Streckenlänge total

400 km       (45 bis 80 km pro Tag)

Höhenmeter total

11000 m     (1600 bis 2200 m pro Tag)

Route




Oberstdorf - Stillachtal - Rappenalptal - Schrofenpass - Lech - Zürs - Flexenpass - Arlberg - St. Anton - Verwalltal - Zeinisjoch - Paznauntal - Ischgl - Bodenalp - Fimbatal - Fimbapass - Val Chöglias - Val Sinestra - Sent - Engadin - Inn - Val D’Uina - Schlinigpass - Vinschgau - Naturns - Naturnser Alm - Ultental - Male - Passo del Freine - Andalo - Lago Molveno - Riva del Garda

Dauer

6 Tourtage

Preis

CHF 1328,- / EUR 898,- inklusive 7x Ü/F in Hotels, Gepäcktransport und Rücktransfer im Shuttle

 

 

  Enthaltene Leistungen:

  • Führung und Betreuung durch ortskundigen und bergerfahrenen Tourguide (Entscheidungsträger)
  • Maximal 10 Teilnehmerinnen und Teilnehmer pro Termin (garantiert)
  • 7 Übernachtungen inkl. Frühstück (Hotels 3 bis 4 Sterne im Doppelzimmer mit Dusche/WC)
  • Parkmöglichkeiten für eure Autos am Startort(Garage kostenpflichtig)
  • Gepäckservice: Täglicher Transport des Gepäcks zum jeweils nächsten Etappenziel
  • Rücktransfer der Gruppe mit unserem Shuttle vom Zielort zum Startort (inkl. Bike und Gepäck)
  • Persönlich erkundete und optimierte Routen
  • Detaillierte Ausrüstungsliste vorab
  • Tipps zu Ausdauer und Fahrtechnik und dazu, wie man über jeden Berg kommt (individuell durch den Tourguide während der Tour)
  • Kostengünstige Überweisung aus jedem Land durch ein Konto in Schweizer Franken bei der Credit Suisse Einsiedeln und ein Euro-Konto bei der Deutschen Bank Konstanz

 

  Nicht enthaltene Leistungen:

  • Individuelle An- und Abreise
  • Kosten für Verpflegung und Getränke (Frühstück im Preis enthalten)
  • Kosten für Versicherungen aller Art

 

Alpencross Oberstdorf - Gardasee

 

 

 

 

 

 

Alpencross Oberstdorf - Gardasee

Der Klassiker. Kein Alpencrosser, der nicht schon von dieser Route geträumt hätte. Mit Start im Allgäu, über den bekannten Schrofenpass nach Österreich, durch die Schweiz und das Val D’Uina nach Italien und direkt zum Hauptziel Gardasee. Auf diesem Alpencross erlebt man alle Highlights und Qualen einer schweren Transalp-Tour.

Dafür locken jeden Tag 360°-Rundblicke, traumhafte Trails sowie Downhills vom Feinsten. Und es lockt der einmalige Augenblick, aus eigener Muskelkraft Riva del Garda zu erreichen.

Schrofenpass – Gesprengter Pfad
Leitersteg SchrofenpassEs geht gleich zur Sache. Kurzes Einrollen heraus aus Oberstdorf. Nach wenigen flachen Kilometern entlang der Stillach beginnt der Weg steiler zu werden. Weitere kurze Anstiege folgen. Schon sehen wir auf der linken Seite die Hauptaufgabe des ersten Tages – den Schrofenpass.

Ein ausgetretener Pfad aus Schotter, eine alte Schmugglerroute, die zum Ende des Zweiten Weltkrieges gesprengt wurde. Hier müssen wir für eine kurze Strecke das Mountainbike tragen. Bis zum Leitersteg – spektakulär.

Kurze Zeit später sind wir oben. Nach einer holprigen Abfahrt erreichen wir die Strasse, die vom Lechtal nach Bregenz führt. Wir fahren nach Warth, machen kurz Mittag und steuern weiter über Lech und Zürs zum Flexenpass. Kurz abfahren, und schon geht es wieder bergauf zum Arlberg.

Dann bietet sich eine der schnellsten Abfahrten in den Alpen, hinunter nach St. Anton.

Wir übernachten in St. Anton am Arlberg. In einer gemütlichen Pizzeria im Ort füllen wir unsere leeren Speicher auf.

Am nächsten Morgen gehts direkt bergan, hinein ins Schönverwalltal. Wir sehen die Rosannaschlucht, den über 3.000 Meter hohen Pateriol, die Konstanzer Hütte und das Silbertal. An einer kleinen Alm endet der gut fahrbare Forstweg, hier beginnt der Singletrail. Könner fahren ihn komplett, für die anderen heisst es teilweise schieben. Die letzten 250 Höhenmeter schieben alle.


Paznauntal – Katastrophenjahr 2005
Nach diesem Teilstück erwartet uns bereits wieder eine wunderbare Mountainbike-Passage. Erschöpft und begeistert vom Trail gelangen wir zur Neuen Heilbronner Hütte. Mittagsrast mit Spaghetti, Würstlsuppe oder Kaiserschmarrn – je nach Geschmack. Die Aussicht ist auf jeden Fall einmalig. Immerhin lunchen wir hier auf über 2.300 Meter Höhe.

Nach der Rast lauert ein langer Downhill auf uns. Es folgt ein kurzer Zwischenanstieg hinauf zum Zeinisjoch und wieder hinunter ins Paznauntal. Dann eine lange, schnelle Abfahrt. Vorbei an Galtür mit seinem Lawinenschutzwall peilen wir entlang der Trisanna Ischgl an. Kaum zu glauben, welche Katastrophe sich hier im August 2005 abgespielt hat. Innerhalb weniger Stunden wuchs der eigentlich ruhige Fluss zu einem reissenden Strom an. Tagelang blieb das Tal von der Aussenwelt abgeschnitten. Wir gehen auf Spurensuche und entdecken die Zeichen dieser Stunden.


Fimbatal – 20 Kilometer endlose Abfahrt
Mountainbiker vor FluchthornIn Ischgl biegen wir hinein ins Fimbatal, Richtung Skigebiet Silvretta Arena Ischgl Samnaun. Von einem Moment auf den nächsten wird es hier steil, mit streckenweise über 20% Steigung. Und diese hält an. Die Leichtigkeit, mit der wir die ersten kurzen Anstiege hinter Oberstdorf hochgesprungen sind, ist verflogen. Hier muss jeder einzelne Meter hart erkämpft werden,  Tritt für Tritt, Umdrehung für Umdrehung. Die Gruppe reisst auseinander. Jeder kämpft für sich.

An der Mittelstation der Sivretta-Seilbahn und der Fimbabahn, die weiter führen Richtung Idalpe, treffen wir uns wieder. Kurze Rast, Erlebnisse werden ausgetauscht. Jetzt führt der Pfad hinauf ins obere Fimbatal zur Heidelberger Hütte.

Von hier sind es noch 300 Höhenmeter, die wir vorwiegend schiebend bewältigen. Ein letzter steiler Abschnitt, Serpentinen im Hang. Endlich zeigt sich der Fimbapass - das Dach der Tour. Mit 2.608 Metern der höchste Punkt auf dieser Route und damit eine Höhe, die nur selten so Downhill vom Fimbapassschön mit dem Mountainbike erreicht werden kann. Es empfängt uns eine karge Umgebung, hier oben wächst nichts mehr. Schneereste selbst im Juli.

Der Süden ruft. Eine der schönsten Mountainbike-Talabfahrten erwartet uns. 20 Kilometer Abfahrt pur.

Zu Beginn ruppig, stellenweise nur von Könnern fahrbar. Steil und rutschig. Hier schiebt selbst der Guide. Bald wird es etwas flacher. Ein schmaler Pfad nur, aber wunderbar zu Fahren. Ein richtiger Biker-Traum. Rollen, rollen, immer weiter runter. Endlos. Ein Rausch.

Die ersten Häuser zeigen sich. Wir kehren zurück in die Wirklichkeit. Die Gruppe sammelt sich. Alle haben ein Blitzen in den Augen und lachen. Jeder schwärmt von seiner liebsten Trail-Passage.

Es ist noch nicht zu Ende. Wir brausen weiter hinunter. Flussdurchfahrt, Bäche, Hängebrücken, Waldabfahrt, Wiesentrail. Diese Abfahrt hat schlicht alles, was das Biker-Herz begehrt.


Val D’Uina – Röhre in der Schlucht
Fast unbemerkt haben wir das Engadin erreicht. Im Talgrund fliesst der Inn. Wir geniessen die Kühle und machen Pause.

Nur kurz begleitet uns der Inn. Wir biegen gleich wieder ab ins nächste abseits gelegene Tal, hinein ins Val ’Uina. Wieder eine steile Auffahrt.

Röhre Val D'UinaDer Weg bis zur Röhre zieht sich. Ein steiles, enges Nebental. Wir überqueren mehrere Brücken, trotzen  Schotter und steinigen Wegen. Der Fluss ist unser ständiger Begleiter. An einer kleinen Alm treffen wir uns wieder und stärken uns. Eine kurze Pause nur, denn wir wollen weiter, endlich die Röhre sehen.

Und da ist sie. Auf der linken Flanke des engen Tales ist sie zu erkennen. Wie eine dunkle Kerbe zieht sie sich durch das rote Gestein, in den Fels gesprengt. Bald schon gelangen wir zum Eingang der Röhre. Kalt ist es hier, laut und unwirtlich. So eine spektakuläre Durchfahrt haben wir vorher noch nicht gesehen. Der Weg bietet gerade mal 1,5 Meter Fahrbreite. Rechts fällt der Abhang 300 Meter in die Tiefe. Spektakulär. Aber trotzdem sicher.

Die Schlucht wird noch enger, wir sehen das Ende. Zwei kleine Absätze, und schon sind wir wieder in einer anderen Welt. So schnell wie die Röhre gekommen ist, so schnell ist sie wieder weg. Nur die Bilder und Eindrücke bleiben.

Mountainbike AlpenWir sind auf über 2.000 Meter angekommen. Umso überraschender erscheint uns die Hochalm. Mit Kühen und Pferden. Wie die wohl hier hoch gekommen sind?

Ab hier lockt wieder eine komplette Stunde Fahrspass. Leicht ansteigend führt ein schöner Wanderpfad zur Sesvennahütte. Fast unbemerkt passieren wir den Schlinigpass. Der Alpenhauptkamm – das erste grosse Ziel ist geschafft!

In der Hütte gönnen wir uns eine gute Portion Hüttenpasta mit Käse. Das tut gut. Dabei das selbst erkämpfte Panorama geniessen.

Was nun kommt sind 1.400 Höhenmeter prickelndste Abfahrt. Zuerst steil und unwegsam, aber wunderbar fahrbar. Dann flacher und wieder steiler, immer weiter hinunter, links ab, wieder rechts. So rasen wir hinunter. Hinein ins Vinschgau, Südtirol. Die Obstregion mitten in den Alpen. Warm ist es hier.

Mit Blick auf den Ortler und das Stilfser Joch rollen wir entlang der Etsch, hinunter in Richtung Meran. Passieren Orte wie Mals, Glurns, Prad, Schlanders, Morter. Hierher führte in 2004 die  BIKE Transalp Challenge her. Mountainbiken der schnellen Art.

In Naturns verlassen wir die friedliche Umgebung und steigen wieder bergauf.

Die Naturnser Alm mit ihrem stetigen Anstieg kommt als nächstes dran. Mittlerweile wissen wir, was 1.500 Höhenmeter am Stück bedeuten. Wir schlagen  ein gleichmässiges Tempo an. Jeder kurbelt in seinem Tempo hoch – Meter für Meter.


Ankunft am Gardasee – ein Traum wird wahr!
Schnell sind wir oben. Wir bleiben einige Meter auf dem Kamm und geniessen den traumhaften Blick auf die nahen Alpengipfel und das in der Entfernung liegende Bozen. Es folgt die Abfahrt zum Ultental. Unten treffen wir uns wieder und drehen gemeinsam das langsam ansteigende Tal hinauf. Gelegenheit, Kraft zu tanken für den nächsten Anstieg auf unserem Weg zum Gardasee.

Plötzlich wird es wieder steil. Die Kette wandert nach links. Der Schweiss kommt aus allen Poren. Hier ist jeder wieder auf sich allein gestellt, jeder muss für sich kämpfen. Am Gardasee ankommen, das ist das Ziel.

GipfelkreuzGenau daraus schöpfen wir in diesen Momenten unsere Motivation. So treiben wir uns selber an, bringen uns hoch. Hoch, hinauf auf diesen letzten Pass. Endlich sind wir oben. Geschafft.

Das war der finale lange Anstieg auf unserem Weg zum Gardasee. Die Luft ist dünn hier oben. Niemand redet, niemand nimmt die anderen wahr. Einfach den Moment geniessen.

Der nächste Downhill empfängt uns. Wieder eine Strecke, die für unsere Mountainbikes wie geschaffen ist. Mountainbike, Mountainbike, Mountainbike – hier ist unser Terrain!

Der folgende Abschnitt gleicht einer Tour der tausend Seen. Einen See nach dem anderen passieren wir. Lago di Andalo, Lago di Molveno, Lago di Toblino, Lago di Cavedine. Diese Reihe klingt wie ein Vorspiel auf das grosse Finale. Die einzigartige Ankunft.

Und auf einmal ist er da, liegt vor uns. Plötzlich, fast unerwartet – der Gardasee. Das Ziel. Angekommen. Der Rest ist Jubel, Glück, Erfolg, Bestätigung, Aufatmen. Für diesen Moment hat jeder sechs lange Tage gekämpft. Mit sich selbst, mit dem Schotter und mit der Schwerkraft.

Du hast ihn geschafft! Deinen Alpencross!


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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